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UNO-Bericht: Klimawandel wesentlich desaströser als bisher bekannt

Neuer Bericht zeichnet ein verheerendes Bild, wenn der Klimawandel weiter fortschreitet: Bereits Ende dieses Jahrhunderts könnten hunderte Millionen von Menschen ohne Heimat sein, gewaltsame Konflikte ausbrechen und die globale Wirtschaft zusammenbrechen.

UNO-Bericht: Klimawandel wesentlich desaströser als bisher bekannt

Zu diesem dramatischen Ergebnis kommt ein Bericht der UNO, der Ende des Monats veröffentlicht werden soll. Hunderte von Experten verschiedener Fachrichtungen haben dazu Studien und Berichte der letzten Jahre gesichtet und ausgewertet. Der zweite aus einer Serie von drei Berichten zum Thema Klimawandel zeigt deutlich auf, dass die Auswirkungen schlimmer werden, als bislang angenommen.

Die britische Zeitung 'The Independent' berichtet vorab von den Ergebnissen des Berichts. Demnach wird es im Lauf dieses Jahrhunderts vermehrt zu Massenfluchten kommen. Besonders betroffen von dieser Entwicklung wird der dicht bevölkerte südöstliche und südliche Teil Asiens sein. Der Ertrag aus den Ernten weltweit wird dramatisch sinken, was wiederum zu Hungerkatastrophen und kriegerischen Auseinandersetzungen um die verbliebenen Rohstoffe führt.

Durch den Klimawandel werden sich außerdem Naturkatastrophen häufen. Der Meeresspiegel und mit ihm die Gefahr von Überschwemmungen steigt. Auch Dürreperioden und Waldbrände werden häufiger vorkommen und mehr Opfer als heutzutage fordern. Diese Entwicklung betrifft nicht nur Asien und Afrika, auch die westliche Welt wird unter den Auswirkungen des Klimawandels zu leiden haben: Die Kulturlandschaften des Westens werden sich verändern: So trocknen zum Beispiel Hochmoore aus, viele Pflanzen- und Tierarten werden infolge dessen aussterben.

Die Gefahr von Krankheiten wird signifikant ansteigen, Erkrankungen wie Asthma und massive Pollemallergien werden immer mehr Menschen betreffen. Durch die mangelhafte Versorgung mit Lebensmitteln werden viele Menschen unterernährt sein. Leidtragende sin hier vor allem Kinder. Nahrungsmittel wie Weizen, Mais und Reis werden knapp. Durch die fehlenden Ressourcen wird es vermehrt zu kriegerischen Auseinandersetzungen kommen, die Gefahr von Bürgerkriegen steigt drastisch. Gewalt unter verschiedenen Volksgruppen wird zunehmen.

Um dieses Szenario noch abzuwenden, sind strenge Klimaschutzziele notwendig. Zur Zeit treffen sich die europäischen Regierungschefs in Brüssel, um über neue Ziele zu verhandeln. Es werden allerdings schwierige Verhandlungen erwartet, da die Interessen der verschiedenen Länder stark auseinander gehen. Dabei ist gerade Europo als einer der Wirtschaftsmotoren nun in der Pflicht, mit gutem Beispiel voranzugehen.

Quelle:
The Independent
Link:
www.independent.co.uk




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